Neue Hochspannungsleitung für Köln Hürth

Bürgerproteste gegen neue Hochspannungsleitung

Wie der Kölner Stadtanzeiger am 04.04.2012 berichtete hat sich gegen die geplante neue besonders leistungsstarke Hochspannungsleitung bereits eine Bürgerinitiative gebildet. Besonders die Anwohner des Kiebitzweges in Efferen fürchten eine erhöhte Gefahr für ihre Gesundheit. Spätestens mit der Energiewende, d.h. mit dem Atomausstieg, ist klar geworden: unsere Stromnetze werden nicht ausreichen. Doch die Betroffenen Bürger haben Angst und die Bürgerinitiative hat bereits weit über 1000 Unterschriften gesammelt. Die neue, mittlere Freileitung soll mit 90 Metern doppelt so hoch sein und die dreifache Spannung haben, nämlich 380.000 Volt. Die Leitung verläuft teilweise über Wohngrundstücke und Kinderspielplätze. Die Bürgerinitiative warnt vor den typischen Gefahren, vor allem vor Krebserkrankungen. Die Leitung soll auf der bisherigen Trasse von Bergheim, über Pulheim, Köln, Frechen, Hürth, Brühl, Wesseling bis nach Bornheim verlaufen. Das die Hochspannungsleitung betreibende Unternehmen weist die Bedenken zurück und ist auch nicht bereit,über Alternativen, wie Erdkabel zu diskutieren.